Überblick & Jobsuche

Erfolgreich bewerben

Von der schriftlichen Bewerbung, übers Vorstellungsgespräch bis hin zum Probearbeiten: Den Wunschausbildungsplatz zu ergattern ist nicht gerade einfach. Gute Vorbereitung ist da besonders wichtig.

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Wenn man nicht gerade gute Beziehungen spielen lassen kann, ist der Weg zum Wunschberuf oft lang und steinig. Aber auch wenn man nicht mit dem berüchtigten Vitamin B gesegnet ist gibt es Möglichkeiten sich einen Vorteil zu verschaffen.  

Das fängt schon bei der Stellenausschreibung an. Denn nicht jede passt genau zu den eigenen Vorstellungen und umgekehrt nicht jeder Bewerber passt zu der Stelle. Weiter geht es mit der Bewerbung. Auch hier gilt es Regeln zu beachten. Schafft man es bis zum Bewerbungsgespräch sind die Möglichkeiten groß, sich ins rechte Licht zu rücken.  


Stellenausschreibung, Initiativbewerbung und Empfehlung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie eine Ausbildungsstelle angeboten werden kann. Im Regelfall können sich Bewerber auf eine Stellenausschreibung hin bewerben. Diese stehen im Internet, bei Jobbörsen, bei den Homepages der Firmen, in der Zeitung oder sind bei der Agentur für Arbeit eingetragen. In der Regel macht es Sinn, sich auf die Stelle zu bewerben, wenn 50 Prozent der Anforderungen auf einen passen. Ansonsten ist es eher Zeitverschwendung eine Bewerbung zu wagen. 

Wer nicht auf eine geeignete Stellenausschreibung warten will, kann auch eine Initiativbewerbung versuchen. Der Vorteil ist, dass die Konkurrenz nur sehr klein ist. Allerdings bedarf es einer guten Vorbereitung. Schließlich muss der potentielle Arbeitgeber erst einmal überzeugt werden, dass er einen zusätzlichen Auszubildenden gebrauchen kann.  

Die dritte Möglichkeit ist eine Empfehlung. Hier kommt wieder das Vitamin B ins Spiel. Kennt man jemanden in der Firma bei der man sich bewerben will, können die Chancen gleich besser sein, einen Ausbildungsplatz zu ergattern.

Schriftliche und Online-Bewerbung

Der Klassiker ist die schriftliche Bewerbung. Sie besteht aus Anschreiben und einer Bewerbungsmappe mit tabellarischem Lebenslauf, Foto, Zeugnissen, Bescheinigungen sowie gegebenenfalls Arbeitsproben. Hier ist besondere Sorgfalt geboten, denn schlechte Bewerbungen werden sofort ausgesiebt. 

Ähnliches gilt für die Online-Bewerbung. Auch hier müssen sorgfältig zum Beispiel Rechtschreibfehler vermieden werden. Zusätzlich darf die Bewerbung nicht zu groß sein. Häufig wird das Mitgeschickte aber ausgedruckt und genauso behandelt wie eine Print-Bewerbung.  


Bewerbungsgespräche und andere Auswahlverfahren

Entspricht die Bewerbung den Anforderungen kommt die nächste Herausforderung: Das Bewerbungsgespräch. Hier will sich der potentielle Arbeitgeber ein genaueres Bild von den Bewerbern machen.  Wie das genau aussieht ist von Firma zu Firma sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt aber immer gut vorbereitet zu sein, indem man sich zum Beispiel über den Arbeitgeber informiert und sich auf potentielle Fragen vorbereitet.  

Neben dem klassischen Bewerbungsgespräch gibt es noch andere Auswahlverfahren. So können Bewerber beispielsweise in ein Assessmentcenter geladen werden. Hier werden Bewerber vor die unterschiedlichsten Aufgaben gestellt, um sie auf ihre Fähigkeiten hin zu prüfen. Manche Firmen verlangen auch ein Auswahl-Praktikum.

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