Servicefahrer/in

Der Beruf Servicefahrer/in

Ausbildung, Berufswahl, Berufsbildung, Deutschland

Mit viel PS durch ganz Deutschland und ins europäische Ausland, das ist Alltag für einen Servicefahrer. Er arbeitet für Dienstleitungsunternehmen und fährt für diese Waren aus. Seine Aufgabe ist es, die Routen zu planen, den Wagen fachgerecht zu beladen, Waren abzugeben beziehungsweise entgegenzunehmen und Lieferscheine zu überprüfen. Je nach Lieferung und Kundenwunsch müssen Servicefahrer die Ware auch aufbauen oder fachgerecht in einem Lager unterbringen.   

Welche Waren ein Servicefahrer dabei ausliefert, hängt vom Unternehmen ab. Häufige Arbeitgeber sind zum Beispiel Dienstleister für Textilmietservice, mobile Sanitärsysteme, Büromaschinen aber auch Speditionen und Brauereien, die direkt an den Kunden liefern. Der Servicefahrer ist dabei sozusagen die Visitenkarte des Unternehmens, weil er direkten Kundenkontakt hat.


Die Ausbildung für Servicefahrer/innen

Die Ausbildung zum Servicefahrer ist staatlich anerkannt und dauert zwei Jahre. Während dieser Zeit lernen die Azubis zum Beispiel wie man Termine mit Kunden abstimmt und Aufträge entgegennimmt, was bei der Annahme von Waren, beim Be- und Entladen von Fahrzeugen wichtig ist und was bei der Tourenplanung zu beachten ist.

Rechtlich gesehen braucht man keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung, um eine Ausbildung zum Servicefahrer anzufangen. Allerdings setzen die meisten Betriebe mindestens einen Hauptschulabschluss voraus. 

Perspektiven für Servicefahrer/innen

Potentielle Arbeitgeber für Servicefahrer sind Unternehmen, die unterschiedlichste Auslieferungsdienstleistungen erbringen, zum Beispiel private Post- und Kurierdienste, Reinigungsdienste, Speditionen, Großhandelsunternehmen, Einzelhandelsunternehmen, die einen Fahrverkauf von Tiefkühlprodukten betreiben, Brauereien oder soziale Dienste, die "Essen auf Rädern" ausliefern.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung können Servicekraftfahrer dann entscheiden, in welchem Bereich sie tätig werden wollen. Das Spektrum reicht hier von Kurierdiensten über Lebensmittelversorgung bis hin zum Technikservice.


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