Design Ausbildungen

Design: Kreativer Spielraum

Ein Gespür für die richtigen Farben und Formen haben oder wissen, welche Motive gut wirken und welche Texte die Menschen bewegen – wer Designer werden will, der muss nicht nur viel Geschick für Design sondern auch Kreativität mitbringen.

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Egal ob Architekt oder Designer, wer in einem schöpferischen Beruf arbeiten will, der braucht Kreativität und viele neue Ideen. Das bedeutet aber nicht, dass man ein Naturtalent sein muss, um in einem dieser Berufsfelder Fuß zu fassen. Denn in der Ausbildung werden nicht nur die eigenen Fähigkeiten ausgebaut, sondern auch Methoden und Arbeitstechniken für Design vermittelt.
Kreativität spielt dabei in vielen Berufen eine Rolle. Ganz besonders wichtig ist sie bei allen Ausbildungen, die mit Design zu tun haben. Dazu gehören zum Beispiel Architektur und Bau, Mode, Musik und Kunst aber auch viele Berufe in den Medien.


Bauzeichner

Die Aufgabe eines Bauzeichners ist es, Gebäude zeichnerisch genau darzustellen, Grundrisse zu kreieren und auch die Baustoffe auszuwählen. Dabei müssen sie nicht nur ein Händchen fürs Zeichnen haben, sondern auch das Optische gegen das Praktische abwägen. Aber Kreativität allein genügt nicht. Bauzeichner müssen auch technisch fit sein. Denn im Gegensatz zu früher werden sie Zeichnungen heute mit Hilfe einer speziellen Computersoftware erstellt.

Außerdem müssen sie sehr präzise arbeiten. Deshalb gehört auch Berechnung, Dokumentation und Fehlerbehebung zu ihren Aufgaben. Die Ausbildung zum Bauzeichner dauert drei Jahre und ist dual angelegt. Es können vorab drei verschiedene Schwerpunkte gewählt werden: Architektur, Ingenieurbau und Tief-, Straßen- und Landschaftsbau. Nach der Ausbildung sind Bauzeichner in Architektur- und Ingenieurbüros tätig aber auch in Industrieunternehmen und in der öffentlichen Verwaltung.


Design als Beruf

Wer eine Ausbildung im Design machen will, hat die Wahl zwischen sechs verschiedenen Fachrichtungen: Foto, Grafik, Informationsdesign, Kommunikationsdesign, Mode oder Schmuck und Gerät. Obwohl alle Ausbildungen mit dem Abschluss ‚staatlich geprüfter Designer‘ abschließen, unterscheiden sie sich stark in Länge und Inhalt. Fotodesigner lernen zwischen zwei und vier Jahren und befassen sich ausschließlich mit dem Gestalten von Fotos und mit der Bildverarbeitung. Die Ausbildung zum Informationsdesigner hingegen dauert ein bis zwei Jahre und dreht sich um Kundeninformation.

Ähnlich unterschiedlich sind die potentiellen Arbeitgeber. Je nach Fachbereich können Designer in den Medien, in der Werbung aber auch im Einzelhandel oder für Ateliers arbeiten.

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