Was macht eigentlich ein Sport- und Fitnesskaufmann?

Sport- und Fitnesskaufmann

Egal, ob Veranstaltungen organisieren, Kunden beraten oder neue Konzepte für Sportangebote erarbeiten: Ein Sport- und Fitnesskaufmann muss nicht nur gut planen können, sondern auch immer ‚Up to Date‘ sein.

Sport und Fitnesskaufmann

Gute Noten in Mathe? Sport war schon immer das absolute Lieblingsfach? Dann ist eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann vielleicht genau das Richtige. Denn hier dreht sich alles rund um die verschiedensten Sportarten, Fitness- und Wellness-Angebote. Aber auch für den geistigen Ausgleich ist gesorgt. Kosten kalkulieren, Kundendaten verwalten und Veranstaltungen planen, gehört nämlich ebenfalls zu den Aufgaben eines Sport- und Fitnesskaufmanns.

Das macht ein Sport- und Fitnesskaufmann

Sport- und Fitnesskaufleute kennen sich mit den verschiedensten Sportarten und Fitnessgeräten aus. Zu ihren Aufgaben gehört es, Konzepte für neue Sportangebote zu erarbeiten, Kunden zu beraten und zu betreuen und deren Daten zu verwalten. Ein Sport- und Fitnesskaufmann muss aber auch Veranstaltungen planen und durchführen. Weil die Sport- und Fitnessbranche sehr schnelllebig ist und es ständig neue Trends gibt, muss ein Sport- und Fitnesskaufmann außerdem immer auf dem Laufenden sein und über die neuesten Trends Bescheid wissen.

Genauso vielfältig wie die Aufgaben eines Sport- und Fitnesskaufmanns sind auch seine Arbeitsplatzmöglichkeiten. Sportvereine, Sportanlagen, Wellness- und Gesundheitszentren sind potentielle Arbeitgeber aber auch in der öffentlichen Verwaltung oder der Hotellerie kann der Sport- und Fitnesskaufmann tätig werden.


Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

Wer sich entscheidet, Sport- und Fitnesskaufmann zu werden, hat zwei Möglichkeiten: Entweder eine duale oder eine schulische Ausbildung. Beide dauern drei Jahre. Während bei der letzteren die Schulen ihre eigenen Zugangsvoraussetzungen festlegen, braucht man bei der dualen Ausbildung rechtlich keinen Schulabschluss. Allerdings nehmen viele Betriebe nur Auszubildende mit Abitur oder mittlerer Reife.

Während der Ausbildung müssen angehende Sport- und Fitnesskaufleute gleich von Anfang an mithelfen. Dabei lernen sie zum Beispiel, wie man einen Trainingsplan aufstellt und ab wann sich eine Veranstaltung rechnet. Aber auch Anatomie, physiologische und ernährungsbezogene Aspekte stehen auf dem Lehrplan. Weil ein Sport- und Fitnesskaufmann arbeitet, wenn andere ihre freie Zeit nutzen, gehören Wochenendschichten oft zum Berufsalltag. Auch daran, bei allen Witterungsbedingungen draußen zu sein oder lange am PC zu arbeiten, müssen sich Azubis gewöhnen.


Immer auf dem Laufenden bleiben

Besonders wenn man in schnelllebigen Branchen arbeitet, ist es wichtig, sich ständig weiterzubilden. Sport und Fitness gehört mit Sicherheit dazu. War gerade noch Nordic Walking sehr gefragt, kann in wenigen Wochen eine völlig neue Sportart der Renner sein. Sport- und Fitnesskaufleute müssen deshalb immer über die neusten Entwicklungen informiert sein, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.

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