Ausbildung in der Gastronomie und Hotellerie

Ausbildung in der Gastronomie und Hotellerie

Ob als Selbständiger, im Familienbetrieb oder als Angestellter: Wer eine Ausbildung in der Gastronomie oder Hotellerie macht, muss auf Vieles achten. Denn es geht um Gründlichkeit, Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail.

schulformen, vorschule, spezielle Förderung

Die Gastronomie und Hotellerie gehören zu den ältesten Gewerben der Welt. Sie funktionieren aber nicht nur als Wirtschaftsbetriebe, sondern sind auch Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Entsprechend gibt es zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gleichzeitig haben junge Auszubildende aber auch viel Verantwortung. Schließlich ist der direkte Kundenkontakt Mittelpunkt der Arbeit bei Hotellerie und Gastronomie. Verhaltensregeln, gute Organisation und Genauigkeit sind in der Ausbildung ganz besonders wichtig.


Ausbildung in Gastronomie – Erfolg geht durch den Magen

Das Wort Gastronomie kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern ‚Gastri‘ – Bauch und ‚Nomos‘ – Gesetz zusammen. Gastronomie ist eine Dienstleistung und umfasst den Teil des Gastgewerbes, der mit der Verköstigung von Gästen zu tun hat. In Deutschland unterliegen alle gastronomischen Betriebe dabei genauen Qualitätsvorschriften, die die Gesundheit der Gäste schützen sollen. Wer hier eine Ausbildung macht, braucht deswegen auch ein Gesundheitszeugnis und eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz.

Ausbildung in der Hotellerie – alles rund ums Wohlfühlen

Die Hotellerie ist die zweite wichtige Branche des Gastgewerbes. Sie umfasst alle Betriebe, die Beherbergung als Dienstleistung anbieten. Weil hier meistens auch die Verpflegung mit inbegriffen ist, spielt die Gastronomie in diesem Sektor auch eine Rolle. Die Hotellerie ist außerdem ein wichtiges Standbein des Tourismus, denn ohne Unterkunft gibt es keine Urlauber.

Zu den drei wichtigsten Arten der Hotellerie gehören Hotels, bei denen der Service im Vordergrund steht, Pensionen, die meistens privat organisiert sind und Gasthäuser, die überwiegend von der Verpflegung von Gästen leben und lediglich die Möglichkeit einer Beherbergung bieten.


Ausbildung in Restaurant, Cafe und Hotel

Egal, ob die Kneipe an der Ecke, Gourmettempel oder Luxushotel: Wer in der Gastronomie oder Hotellerie eine Ausbildung macht, hat sich für einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf entschieden. Insgesamt gibt es sechs unterschiedliche Berufsbilder, die den Einstieg in die Branche ermöglichen: Koch, Hotelfachmann, Hotelkaufmann, Fachmann für Systemgastronomie, Restaurantfachmann und Fachkraft im Gastgewerbe. Alle sind eigenständige Ausbildungsberufe, die aber im Alltag eng zusammenarbeiten.

Alle sechs Berufe sind staatlich anerkannt und umfassen, mit Ausnahme der Fachkraft im Gastgewerbe, drei Jahre Lehrzeit. Grundvoraussetzung für die Ausbildung ist mindestens ein Hauptschulabschluss, junge Menschen mit Realschulabschluss oder Abitur haben aber höhere Chancen einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Ausbildungen erfordern außerdem Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Team- und Kommunikationsfähigkeit und natürlich die Leidenschaft für guten Service zu sorgen.

Weitere Themen

###ad-right###