Praktikum zur Ausbildung

Vom Praktikumsplatz zum Ausbildungsplatz

Ist ein Praktikum vor der Ausbildung sinnvoll? Nur, wenn es auch im direkten Zusammenhang zum gewünschten Ausbildungsberuf steht. Dann lässt sich mit beruflichem Einblick und ersten Erfahrungen die Zeit zur Ausbildung optimal überbrücken.

Praktikum

Ein Praktikum zu machen, kann sehr sinnvoll sein. Vor allem ist ein Praktikum eine gute Idee, um Zeit zu überbrücken. Das kann nötig sein, wenn es mit dem Ausbildungsplatz noch nicht geklappt hat oder auch, wenn es bis zum Ausbildungsbeginn noch etwas hin ist. Wichtig ist aber immer, dass das Praktikum im direkten Zusammenhang zum angestrebten Ausbildungsberuf steht. Schließlich sollen die beruflichen Erfahrungen auch für den gewünschten Ausbildungsplatz nützlich sein. Gut im Lebenslauf sieht so ein Praktikum dann in jedem Fall aus.


Die Wunschausbildung im Praktikum: Einblicke und Erfahrungen

Durch ein Praktikum werden erste berufliche Erfahrungen in einem Job gesammelt. Im Gegensatz zu einem richtigen Job, geht es bei einem Praktikum immer auch darum, etwas zu lernen und zu sehen. Als eine billige oder sogar kostenlose Arbeitskraft sollten Praktikanten darum nicht behandelt werden – dennoch kommt das nicht selten vor. In einem Praktikum kann im besten Fall also schon einiges von dem gelernt werden, was später in der Ausbildung auf der Tagesordnung steht.

Ein zum Ausbildungsplatz passendes Praktikum bringt aber nicht nur erste Einblicke über den Berufsalltag, sondern zeigt auch den Beruf, wie er wirklich ist und in keinem Berufsprofil nachzulesen. Wie sind die Kollegen drauf? Wie wird miteinander umgegangen? Betriebsklima? Oder wie sieht der tatsächliche Alltag in diesem Job aus.  Durch ein Praktikum gibt es diese Erfahrungen aus erster Hand. Sollte es sich um ein Praktikum zur Orientierung handeln, kann vielleicht schon ein als Traumjob geglaubter Ausbildungsberuf abgeschrieben werden.

Praktikum am besten mit Zeugnis

Ein Praktikum sollte in jedem Fall im Zusammenhang zum gewünschten Ausbildungsberuf stehen. Denn schließlich geht es nicht darum, nur irgendwie Zeit rumzubringen. Ziel des Praktikums sind erste Einblicke und vielleicht schon kleine Qualifikationen. Um diese auch belegen zu können, sollten sich Praktikanten eine Bescheinigung ausstellen lassen. Im besten Fall sogar ein Zeugnis. In diesem nämlich sind dann auch die Aufgabenbereiche des Praktikanten dokumentiert.


Mit einem Praktikum zur Wunschausbildung

Wer noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist,  der sollte sich beim Praktikum ordentlich reinhängen. Positiv auffallen heißt es dann. Denn der Praktikumsplatz kann auch zum Sprungbrett für einen Ausbildungsplatz werden. Vielleicht direkt in dem Betrieb. Oder es entstehen Kontakte, die für die Ausbildungsplatzsuche nützlich sein können.

Im Lebenslauf nicht so hübsch sind Lücken. Bei künftigen Arbeitgebern kommt es darum immer gut an, wenn Engagement gezeigt wurde und die Zeit durch ein Praktikum überbrückt wurde. Hinzu kommen die ersten Erfahrungen, die der ehemalige Praktikant gesammelt hat und womöglich ein gutes Zeugnis, das seine Leistungen festhält.

Bei jedem Praktikum sollte das Ziel des Ganzen nicht aus den Augen verloren werden – nämlich einen Ausbildungsplatz zu bekommen, der einem gefällt und zu einem passt. Das Praktikum dient zum Sammeln von Erfahrungen und zur Zeitüberbrückung. Eine Dauerlösung sind Praktika und Jobben nicht. Denn das bedeutet meistens schlecht bezahlt und ohne Aufstiegsmöglichkeiten zu arbeiten – Ziel aber ist schließlich ein fester Arbeitsplatz.

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