Auslandserfahrungen

Fernweh? Vor der Ausbildung ins Ausland!

Ausbildungsplatz nicht bekommen? Oder einfach keine Idee, was nach der Schule kommen soll? Kein Grund gleich den Kopf hängen zu lassen. Denn es gibt viele Möglichkeiten, Zeit sinnvoll zu überbrücken – zum Beispiel mit einem Auslandsaufenthalt.

Auslandserfahrung

Ein Auslandsaufenthalt bietet viele Vorteile: Als allererstes kann man so natürlich seine Fremdsprachen- kenntnisse verbessern. Das kann in vielen Berufen Vorteile bringen. Nicht nur wegen der Sprachkenntnisse macht man sich für den Arbeitgeber interessanter. Eine Zeit im Ausland zeigt Engagement, Flexibilität, Anpassungs- und Durchsetzungs- stärke. Das erhöht die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Ganz abgesehen von den beruflichen Vorteilen, bringt ein Auslandsaufenthalt einen auch persönlich weiter.

Wege ins Ausland gibt es viele. Beliebt sind zum Beispiel Au-Pair, Work and Travel, Sprachreisen oder ein FSJ im Ausland. Wer Angst hat, ganz auf sich gestellt in die  Ferne zu reisen, kann beruhigt sein: Die meisten Auslandsaufenthalte können mit einer Organisation, die sich um die wichtigsten Dinge kümmert, geplant werden.

Au-Pair

Wer als Au-Pair ins Ausland geht, lebt in einer Gastfamilie und hilft zum Beispiel als Kindermädchen oder Haushaltshilfe aus. Der Verdienst fällt dabei meist eher gering aus. Dafür ist ein Au-Pair Aufenthalt aber eine gute Möglichkeit, viel von der Kultur des Landes kennen zu lernen. Wichtig ist allerdings, sich vorher genau zu informieren und  den Aufenthalt über eine Organisation zu planen.


Work and Travel

Wie der Name schon sagt, kann man bei einem Work and Travel Aufenthalt Reisen mit Arbeiten verbinden. Das bedeutet, dass man ein Arbeitsvisum hat und so einen Teil seiner Reise mit Jobben finanzieren kann. Beliebte Länder sind zum Beispiel Australien und Neuseeland, aber auch einige Länder in Europa haben entsprechende Visa, die einen Work and Travel Aufenthalt erlauben.

Sprachreisen

Wer nur für eine kurze Zeit ins Ausland will, aber trotzdem seine Sprachkenntnisse aufbessern will, für den ist eine Sprachreise genau das Richtige. Hier geht man im Land der Wahl in eine Sprachschule und lernt von einem ‚Native Speaker‘. Wer mit einer Organisation reist, lebt meist die Zeit über in einer Gastfamilie und ein Rahmenprogramm bietet die Möglichkeit, das Land auch außerhalb der Schule zu erkunden.


FSJ im Ausland

Bei einem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) hilft man zum Beispiel in Krankenhäusern oder Kindertagesstätten aus. Für die getane Arbeit gibt es ein kleines Taschengeld und meist wird für Unterkunft und Verpflegung gesorgt. Ein FSJ kann man aber nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland machen. Eine gute Gelegenheit also, nicht nur eine andere Kultur kennen zu lernen, sondern auch etwas für die Menschen dort zu tun.

Weitere Themen