Initiativbewerbung

So klappt es mit der Initiativbewerbung

Bei der Ausbildungsplatzsuche muss man nicht immer warten, bis die richtige Stellenanzeige auftaucht. Eine Initiativbewerbung kann auch zu einer Lehrstelle verhelfen – wenn man es richtig angeht.

Inititivbewerbung

Das Internet und auch die Zeitungen sind schon durchforstet und immer noch ist kein passender Ausbildungsplatz dabei? Oder es sind auf die Bewerbungen nur Absagen gekommen? Wie wäre es denn mal mit einer Initiativbewerbung? Initiativbewerbung bedeutet, dass man sich bei einem Unternehmen bewirbt, ohne, dass dieses eine Stellenanzeige aufgegeben hat. Natürlich macht so eine Initiativbewerbung nur Sinn, wenn man viel Eigeninitiative zeigt – und das bedeutet natürlich erst einmal viel Arbeit. Gleichzeitig bietet eine Initiativbewerbung aber auch viele Vorteile und kann zu einem Ausbildungsvertrag führen, wenn man die eine oder andere Regel beachtet.


Das bringt die Initiativbewerbung

Auch wenn eine Initiativbewerbung sicher mit viel Arbeit verbunden ist und erst einmal sehr ungewiss erscheint: Sie bietet viele Vorteile. Zum einen ist die Konkurrenz wesentlich kleiner und die eigenen Chancen bei der Initiativbewerbung größer. Denn mit einer Initiativbewerbung zeigt man persönliches Interesse und Engagement. Außerdem hat man die Möglichkeit, die Bewerbung freier zu gestalten, da man sich nicht an den Wortlaut einer Stellenanzeige halten muss.

Auf den ersten Blick scheint eine Initiativbewerbung wenig erfolgversprechend, denn warum sollte ein Unternehmen ein Ausbildungsplatz vergeben, wenn es keine Stellenanzeige geschaltet hat. Tatsächlich aber gibt es in rund zwei Drittel der Unternehmen Stellen, die frei sind, ohne dass es öffentlich gemacht wird. Der Grund: Ein Bewerbungsverfahren ist besonders für mittelständische Unternehmen einfach zu teuer. Da macht es schon Sinn, es mit einer Initiativbewerbung zu versuchen.

Initiativbewerbung: Gezielt Bewerbungen schreiben

Bevor man aber seine Bewerbungen losschicken kann, ist es wichtig, etwas Vorarbeit zu leisten. Denn nur blind Bewerbungen zu verschicken, führt eher zu Enttäuschungen als zu einem Ausbildungsvertrag. Man kann sich zum Beispiel über die aktuelle Arbeitsmarktlage oder die Situation des Unternehmens informieren und dies als Aufhänger für die Initiativbewerbung nehmen.

Wichtig ist es auch, bei dem Unternehmen anzurufen und nachzuhaken, wie die Situation ist und, ob ein neuer Azubi überhaupt erwünscht ist. Bei dieser Gelegenheit kann man gleich den ersten Kontakt knüpfen und der potentielle Arbeitgeber kann die Bewerbung später schon mit einer Person in Verbindung bringen. Auch kann man so in Erfahrung bringen, wer für die Bewerbungen zuständig ist und so dafür sorgen, dass die Initiativbewerbung gleich bei der richtigen Person landet.


Die eigenen Stärken in der Initiativbewerbung verdeutlichen

Vorteile hin oder her, bei einer Initiativbewerbung kommt es auf die Eigeninitiative an und natürlich auf eine aussagekräftige Bewerbung. Dafür muss man sich aber erst einmal der eigenen Stärken bewusst sein. Um diese herauszufinden, hilft es, die Familie und den Freundeskreis zu befragen, denn die kennen einen und auch die Stärken, die man hat.

Ist man sich seiner Stärken bewusst, kann man diese auch sinnvoll in die Initiativbewerbung einfließen lassen. Denn schließlich muss das Unternehmen ja überzeugt werden, warum man gerade richtig für diesen Ausbildungsplatz ist und dass dem potentiellen Arbeitgeber daraus Vorteile erwachsen.

Natürlich ist ein großer Vorteil der Initiativbewerbung, dass man sich selbst so darstellen kann, wie man es für richtig hält, ohne sich auf eine Stellenanzeige beziehen zu müssen. Trotzdem ist die Form wichtig. Zu einer Initiativbewerbung gehören alle Unterlagen, die auch bei einer normalen Bewerbung verschickt werden würden.

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