Kosten kalkulieren

Das kostet das Leben

Ausbildung, Finanzen, Ermäßigung, Vergünstigung

Miete, Lebensmittel und Freizeit: Wenn man während der Ausbildung das erste Mal alleine wohnt, kommen viele Kosten auf einen zu. Damit der nächste Kontoauszug nicht zum Alptraum in schwarz weiß wird, ist es deshalb besonders wichtig, die Kosten während der Ausbildung im Voraus zu kalkulieren. Das Schwierige dabei ist allerdings, wirklich alle Kosten zu berücksichtigen. Damit nichts Wichtiges vergessen wird, hier ein kleiner Überblick über die Kosten, die anstehen.


Kosten während der Ausbildung: Miete und Strom

Wie teuer die Miete ist, hängt von der Lage und der Größe der Wohnung ab. Zum Beispiel sind einige Städte teurer in der Miete als andere und auch die Gegenden innerhalb einer Stadt unterscheiden sich in den Mietkosten. Die Größe einer Wohnung wird in Quadratmeter gemessen, Küche und Bad werden bei der Zimmeranzahl nicht berücksichtigt. Vorsicht bei den Wohnungsanzeigen: Meist wird bei den Kosten nur die Kaltmiete angegeben.

Zur Kaltmiete kommen dann nämlich noch die Nebenkosten, also zum Beispiel Müllentsorgung, Hausmeister, Wasser oder Kosten für eine Garage. Strom wird noch einmal extra berechnet. Hier ist es wichtig, sich den günstigsten Anbieter zu suchen. Der Strom wird einmal im Monat im Voraus bezahlt. Hat man aber am Ende des Jahres mehr verbraucht, muss man nachzahlen.

Kosten während der Ausbildung: Lebensmittel und Transport

Nur von Luft und Liebe kann man nicht leben: Eine der größten Umstellungen, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt ist, dass sich der Kühlschrank nicht von allein fühlt. Der Gang zum Supermarkt und auch dessen Kosten müssen also eingeplant werden. Sinnvoll ist es, nicht jeden Tag das zu kaufen was man gerade braucht, sondern für die ganze Woche zu planen. Denn mit jedem Besuch beim Supermarkt wird man auch verleitet etwas zu kaufen, das man gar nicht braucht. Und noch ein Tipp: Immer nach den Sonderangeboten Ausschau halten.

Was ebenfalls gern in der Kalkulation der Kosten während der Ausbildung vergessen wird, sind die Kosten für die eigene Mobilität. Denn in der Regel kann man seinen Ausbildungsplatz nicht zu Fuß erreichen. Die Kosten für Bus, Bahn oder Auto müssen also auch berücksichtigt werden. In großen Städten ist es oft günstiger, sich ein Monats- oder Jahresticket zu kaufen. Oft lohnt es sich auch den Arbeitgeber nach einer Unterstützung für die Anfahrtskosten zu fragen.


Private Versicherung, Telefon, Internet und sonstige Kosten

Wer unter 18 Jahren ist, braucht sich erst einmal keine Gedanken über Kosten für die private Versicherung machen. Denn dann ist man noch über die Eltern mitversichert. Das gilt auch, wenn man über 18 ist und eine erste Ausbildung macht.

Telefon, Internet und Handy gehören für viele zu einem eigenen Haushalt dazu. Aber umsonst gibt es die natürlich nicht. Wer einen neuen Telefon- und Internetanschluss braucht oder einen neuen Handyvertrag, der sollte die Angebote genau vergleichen. Denn oftmals gibt es Kombiangebote und Flatrates.

Auch Fernsehgucken und Radiohören kostet. Nämlich GEZ-Gebühren und bei einem Kabelanschluss Kabelgebühren. Die GEZ schickt von allein ein Schreiben, das zur Angabe der Geräte und zur Zahlung auffordert, beim Kabelanschluss heißt es, Tarife checken. Auch das Geldkonto ist ab 18 Jahren nicht mehr umsonst. Einmal im Monat müssen Kontoführungsgebühren gezahlt werden. Die Kosten hängen dabei von der jeweiligen Bank ab. Für Azubis in der Ausbildung gibt hier aber oft günstigere Sonderkonditionen.

Kosten in der Ausbildung: Freizeit

Neben all den Dingen, die man zum überleben braucht, will man auch mal seinen Spaß haben. Aber auch der kostet – Kino, Disco, Fitnessstudiobesuch. Hier ist es wichtig, die Kosten während der Ausbildung realistisch zu kalkulieren.

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