Checkliste E-Mailbewerbung

Online-Bewerbung senden: Erst gecheckt, dann geklickt

Ein Klick und die Online-Bewerbung ist auf dem Weg zum Betrieb. Ärgerlich, wer erst danach feststellt, dass ein Anhang fehlt oder die Rückmeldung erhält, dass sich die Datei nicht öffnen lässt. Dagegen hilft ein Check und eine Testmail.

Wer eine Online-Bewerbung schreibt, der muss zwar keinen Streik der Post mehr fürchten aber sich dafür auf ein anderes Medium verlassen: die Technik. Und darum sollte eine Online-Bewerbung nicht blind in die Weiten des Internets in Richtung betriebliches Postfach entlassen werden. Denn um zu wissen, wie die Online-Bewerbung tatsächlich ankommt, gibt es eine einfache Möglichkeit: die Online-Bewerbung an sich selbst schicken. Alle kritischen Punkte können dann noch mal gecheckt werden. Hier ein paar Hinweise, worauf es speziell bei der Online-Bewerbung ankommt.


Die Testmail: Online-Bewerbung an sich selbst schicken

Wenn man die Online-Bewerbung als Test an sich selbst schickt, sollten folgende Fragen gecheckt werden:

 - Ist die Online-Bewerbung vollständig?

 - Gibt es ein Problem in der Darstellung:

   zum Beispiel was Sonderzeichen angeht oder Zeilenumbrüche?

 - Lässt sich der Anhang der Online-Bewerbung problemlos öffnen?

Darauf sollte man achten bei einer Online-Bewerbung

Hat man sich für eine Online-Bewerbung entschieden, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, die der erfolgreichen Bewerbung im Weg stehen könnten. Das fängt schon bei der eigenen E-Mailadresse an. Die ist das erste, was der Betrieb von einem liest. Entsprechend seriös sollte der Name sein (zum Beispiel eine Kombination aus Vor- und Nachnamen). Ebenfalls sehr wichtig ist die Betreffzeile der E-Mails. Darin sollte auf jeden Fall stehen, für was man sich dort bewirbt, also um welchen Ausbildungsplatz.

Ein häufig nicht beachtetes Problem bei Online-Bewerbung sind die zu großen Dateianhänge. In manchen Stellenanzeige ist angegeben, welches Volumen die angehängt Datei maximal haben darf. Steht dort nichts, gilt als Faustregel, ein Maximalvolumen von 500 KB bis 1 MB. Außerdem ist es wichtig, dem Anhang einen kurzen Titel zu geben, der den eigenen Namen enthält und zwar am besten als erstes. Der Grund ist, dass zu lange Titel oft verkürzt dargestellt werden und ein Betrieb dann möglicherweise zig Dateien vorliegen hat, die alle heißen „BewerbungAusbildungsplatz.pdf“.


Online-Bewerbungen mögen viel Sorgfalt und wenig Kreativität

Auch wenn das Fertigen der digitalen Bewerbungsmappe zu allerlei kreativer Gestaltung einlädt, sollte man besser die Finger davon lassen. Farbige Gestaltungen, Smileys, oder besonderes Layout sind in den meisten Fällen unangebracht. Auch das Benutzen von Fett- oder Kursivdruck sollte vermieden werden. Weniger ist mehr gilt auch und vielleicht erst recht bei der Online-Bewerbung. Am besten ist, man bleibt im ganz normalen Textformat und schickt dieses auch als solches ab. Im E-Mail-Programm lässt sich dafür auch die Einstellung vornehmen, die E-Mail als „nur Text-Format“ zu schicken und nicht im HTML-Format.

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