Der Zeitplan zum Ausbildungsplatz

Mit Zeitmanagement zum Ausbildungsplatz

Auf den letzten Drücker eine Ausbildung zu bekommen, ist eine ziemliche Glückssache. Besser ist es da, rechtzeitig mit den Vorbereitungen anzufangen, denn Berufswahl braucht Zeit und die Bewerbung Vorbereitung. Und da sind ja noch die Fristen!

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Die richtige Ausbildung zu finden, klappt meisten nicht von heute auf morgen. Schließlich muss man sich zuerst im Klaren darüber werden, was man denn nun werden will und dann muss man die gewünschte Ausbildung ja auch noch bekommen. Es spricht nichts dagegen, sich für die Berufswahl Zeit zu lassen – aber dann sollte man rechtzeitig damit anfangen. Denn immer muss sich an Anmelde- oder Bewerbungsfristen gehalten werden. Wäre ärgerlich, wenn man ein Jahr mit der Ausbildung warten muss, weil man den Bewerbungsschluss verpasst hat. Was dagegen hilft? Mit Zeitplan in die Ausbildungssuche.


Noch drei Halbjahre bis zum möglichen Ausbildungsbeginn

Am besten ist es, sich schon während er Schule mit dem Thema Berufswahl und Bewerbung auseinanderzusetzen. Meistens ist das im Unterricht ohnehin vorgesehen. Während des vorletzten Schuljahres kann man sich also entspannt umhören, sich informieren und vielleicht schon mal ein paar erkundende Schritte in Richtung Berufswahl machen. Oft bietet die Schule in dieser Zeit die Möglichkeit, ein Praktikum zu machen.

Bei großen Banken und anderen Großbetrieben beginnt die Bewerbungsphase häufig ziemlich früh. Dass sich dort schon eineinhalb Jahre vor geplantem Schulabschluss beworben wird, ist keine Seltenheit. Auch andere Auswahlverfahren können schon so frühzeitig Startschuss haben – zum Beispiel für den mittleren nichttechnischen Dienst.

Noch gut zwei Halbjahre von der Wunschausbildung entfernt

Etwa ein Jahr vor dem Abschluss fällt bei vielen weiteren großen Betrieben der Startschuss zur Bewerbungsphase. Auch die Anmeldung für einige schulische Berufsausbildungen steht nun schon an. Aber auch diejenigen, die wissen, dass ihre Wunschausbildung erst später Anmeldeschluss hat, oder die sich Betriebe ausgesucht haben in denen solch eine frühe Bewerbung unüblich ist, sollten das Thema Bewerbung nicht bis zum Schulabschluss aufschieben.

Es ist die richtige Zeit, um schon mal Adressen von interessanten Ausbildungsbetrieben rauszusuchen. Vielleicht noch mal ein Praktikum – wenn in der Schule nicht vorgesehen, dann in den Ferien? Die Wunschausbildung ist nur noch zwei Schulhalbjahre entfernt – nur finden muss man sie! Und demnächst sollte dann eine Entscheidung getroffen werden. So kann man sichergehen, nach dem Schulabschluss keine Zeit zu verlieren und kann gleich in den Beruf starten.


Das letzte Schuljahr – Endspurt zur Ausbildung

In vielen schulischen Ausbildungen beginnt die Anmeldung zu Beginn des letzten Schuljahres. Auch bei vielen Betrieben startet jetzt die Suche nach einem neuen Auszubildenden. Spätestens jetzt sollte das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräche ein größeres werden und entsprechend vorbereitet. Außerdem sollte man darauf achten, um was man sich vielleicht noch kümmern muss, bevor die Ausbildung gestartet werden kann. Weiterführende Schulen machen zu dieser Zeit ihre Informationsveranstaltungen.

Zu Beginn des letzten Halbjahres – meisten im Februar – muss die Anmeldung an weiterführenden Schulen über die Bühne gebracht worden sein. Nun sollte sich auch ranhalten, wer noch einen Ausbildungsplatz in einem kleineren Betrieb ergattern möchte. Außerdem schadet es nicht, sich in diese Zeit einen Plan B zu überlegen und etwas vorzubereiten – falls es mit dem Ausbildungsplatz nicht auf Anhieb klappt.

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