Was kann ich?

Berufswahl: Die eigenen Stärken finden

Die Berufswahl ist eine der schwersten und wichtigsten Entscheidungen, die im Leben getroffen werden müssen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung: Die eigenen Stärken und Schwächen herausfinden.

was kann ich

Einige Glückliche wissen schon seit ihrer Kindheit, was für einen Beruf sie einmal ergreifen wollen: Arzt, Künstler oder Unternehmer wollen sie werden, vielleicht auch einmal Vaters kleine Firma übernehmen. Alle anderen aber stehen am Ende ihrer Schulausbildung vor der Fragenach der Berufswahl: „Was will ich werden“. Und die kann ganz schön Kopfzerbrechen verursachen.

Dabei ist der erste Schritt zur richtigen Berufswahl meist gar nicht so schwer. Denn um herauszufinden, welcher Beruf passend sein könnte, ist es wichtig zu wissen, was einem liegt. Die eigenen Stärken und Schwächen sind ein wichtiges Indiz. Denn niemand sollte bei der Berufswahl ausschließlich darauf achten, wie hoch das Einkommen ist, sondern auch darauf, was einem Spaß macht.


Berufswahl: Stärken bei sich entdecken

Um bei der Berufswahl herauszufinden, was die eigenen Stärken und Schwächen sind, empfiehlt Berufsberaterin Uta Glaubitz folgende Frage zu stellen: „Wann hast Du gedacht: Das habe ich wirklich sehr gut gemacht?“. Ein gut organisiertes Sportfest, kann zum Beispiel bedeuten, dass derjenige gut Menschen von seinen Ideen überzeugen kann und gerne Dinge organisiert. Engagement bei der Schülerzeitung kann bedeuten, dass die Person Spaß am Schreiben hat und gern andere informiert.

Schulnoten sind nicht alles bei der Berufswahl

Viele junge Menschen denken, dass eine gute oder schlechte Note in der Schule darüber entscheidet, in welchem Berufsfeld sie später einmal landen. Tatsächlich sind die Schulnoten zwar eine gute erste Orientierung aber nicht das Maß aller Dinge bei der Berufswahl.

Viel wichtiger ist es, Fähigkeiten, Fertigkeiten und vor allem auch Talent bei der Berufswahl zu berücksichtigen. Den entscheidenden Hinweis können auch persönliche Interessen oder ganz einfach Hobbys sein. Also keine Panik: Eine sechs in Mathe bedeutet nicht, dass man für alle kaufmännischen Berufe völlig ungeeignet ist.


Hilfe von Freunden und Familie bei der Berufswahl

Auch wenn man denkt, sich selbst und seine Stärken und Schwächen gut einschätzen zu können, ist es immer hilfreich, auch andere zur Berufswahl zu fragen. Eltern und Freunde können bei der Berufswahl sehr hilfreich sein. Manchmal sehen sie Dinge, auf die man selbst nicht kommen würde und geben vielleicht so einen wichtigen Hinweis.

Doch manchmal können sie auch blockieren. Aussagen wie „Mach doch etwas Vernünftiges.“, oder „Du musst auch an das Geld denken.“ sind beliebte Sätze beim Thema Berufswahl. Aber auch wenn sie teilweise damit recht haben, sollte der eigene Berufswunsch immer an erster Stelle stehen. Schließlich muss jeder selbst entscheiden, welcher der richtige Beruf ist – die Entscheidung kann einem keiner abnehmen.

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