Ordnung ist die halbe Miete

Das Ordnungsprinzip

Die Ausbildung ist der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Dass da nicht immer gleich alles nach Plan läuft, ist normal. Damit man sich aber nicht verzettelt, hilft es, Ordnung zu halten – das fängt schon mit kleinen Dingen an.

fachangestellter für markt- und sozialforschung

Jeder kennt den Spruch ‚Ordnung ist das halbe Leben‘. Tatsächlich ist da auch etwas Wahres dran. Anstatt sich darauf zu berufen `auf der anderen Seite zu leben´, kann schon ein wenig Ordnung im Leben bzw. in der Ausbildung, selbige viel unkomplizierter gestalten. Denn wenn man mit den kleinen Dingen Ordnung hält, kann man sich auf die großen Sachen besser konzentrieren. Manchmal helfen da schon einfache Dinge, wie ein Organizer, oder kurzer Hand den Schreibtisch zu entrümpeln. Zwar ´beherrscht nur das Genie das Chaos´, aber viel besser ist es doch, die geniale Geisteskraft in der Ausbildung einzubringen, statt für einen unordentlichen Schreibtisch zu verschwenden.


Ordnung im Tagesablauf

Wer gerade eine Ausbildung angefangen hat, merkt es ziemlich schnell: Der Tagesablauf ist völlig anders als noch zu Schulzeiten. Denn ein normaler Arbeitstag ist länger als ein Schultag und meist auch anstrengender. Und dann kommen noch Hausaufgaben aus der Berufsschule hinzu. Schnell bekommen Azubis da das Gefühl, kaum noch Freizeit neben der Ausbildung zu haben.

Jetzt ist es besonders wichtig, Ordnung in seinen Tagesablauf zu bekommen. Hilfreich ist es, sich als Erstes einen Wochenplan zu erstellen. So kann man sich vor Augen führen, wie viel Zeit man wirklich arbeitet und wo noch Platz für Freizeit ist. Das tut gut, wenn man das Gefühl hat, in Arbeit zu versinken.

Noch ein kleiner Tipp: Wer körperliche Arbeit macht, sollte zu Hause relaxen und umgekehrt: Wer in der Ausbildung viel sitzt, sollte in seiner Freizeit Sport machen. So schafft man Ausgleich und fühlt sich wohler.


Ordnung vor Ort

Genauso wichtig wie das Zeitmanagement ist auch eine gute Ordnung am Arbeitsplatz für das Wohlbefinden in der Ausbildung. Das gilt natürlich auch für zu Hause. So lädt ein aufgeräumter Schreibtisch ein zu arbeiten, während ein unordentlich wirkender Arbeitsplatz eher für Arbeitsfrust sorgt. Denn wer erst suchen muss, bis er das richtige Dokument gefunden hat, verliert nicht nur Zeit, sondern auch seine Motivation.

Auch hier helfen schon kleine Tricks, um für Ordnung zu sorgen. Ein gutes Ablagesystem zum Beispiel hilft, den Überblick zu behalten. Dabei sollte es in drei Kategorien eingeteilt sein: Eine Ablage für dringende Sachen, eine für Dinge, die noch warten können und die letzte für Sachen, von denen man noch nicht weiß wo hin. Alles andere sollte direkt in den Müll wandern. Dieses Prinzip der Ordnung kann man auch auf andere Bereiche des Lebens anwenden. Sei es der Kleiderschrank, oder auch die ganze Wohnung.

Ordnung im Terminkalender

Ähnlich wie bei der Wochenplanung sollte man auch bei der der Orndung der Terminplanung vorgehen. Denn verpasste Termine und Verabredungen während der Ausbildung sind nicht nur ärgerlich, sondern können auch böse Konsequenzen haben. Deshalb ist es wichtig, sich einen Terminkalender anzulegen, in dem man am besten auch seinen Wochenplan hat. Mit dieser Ordnung kann man Termine besser absprechen.