Berufswahlpass

Geordnet ins Berufsleben mit dem Berufswahlpass

Bei der Suche nach dem Wunschberuf kann man schon mal ein bisschen im Chaos versinken - Infos, Beratungen, Dokumente, eigene Erkenntnisse. Einen passenden Beruf zu finden, ist schwer genug, mit dem Berufswahlpass behält man dabei den Überblick.

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Der Berufswahlpass ist ein DIN-A-4 Ringorder für Schüler, der dafür gedacht ist, organisiert und strukturiert an die Berufsfindung und Bewerbung zu gehen. Der Berufswahlpass ist in fünf Abschnitte gegliedert, jeweils bestückt mit einem Registerblatt. Die den Abschnitten zugeordneten Einlegeblätter werden dann von den Schülern und angehenden Azubis bearbeitet. Unterstützt werden sie dabei von den Lehrkräften der Schule. Die Schritte der Berufsorientierung werden mit besonderen Blättern im Berufswahlpass noch mal extra betrachtet, denn die dienen als Grundlage für den nächsten Schritt.


Alles im Griff, alles im Blick: Ordnung durch den Berufswahlpass

Im Ringordner Berufswahlpass gibt es nach der Einführung Abschnitte für die Berufsorientierung, die Berufswahl, zur Dokumentation und einen Bereich „Hilfen zur Lebensplanung“. Für die Berufsorientierung können im Berufswahlpass von den Angeboten der Schule, über Beratungen bei der Arbeitsagentur, Namen, Adressen und Infos rund um die Hilfe zur Berufswahl eigeheftet werden. An dieser Stelle informiert auch die Arbeitsagentur über ihre Angebote zur Orientierung.

Mit dem Berufswahlpass zum passenden Beruf

Im Abschnitt Berufswahl geht es um die individuellen Stärken, Talente und Fähigkeiten. Durch die Einschätzung anderer – zum Beispiel der Eltern oder Lehrkräfte – helfen die Eintragungen im Berufswahlabschnitt bei der Suche nach dem passenden Beruf. Manchmal fallen anderen an einem ungeahnte Stärken auf. Wenn man das mal so schwarz auf weiß im Berufswahlpass hat, kommen einem mitunter ganz neue Einfälle.

Die Blätter Dokumentation im Berufswahlpass dienen dazu, festzuhalten, womit man sich auch neben der Schule beschäftigt. Das sind Hobbys oder auch die Übernahme von Ämtern und Mitgliedschaften in Vereinen. Denn diese Beschäftigungen können Aufschluss über Stärken und Talente geben und späteren Arbeitgebern zeigen, dass man sich engagiert. Oft sagen die Aktivitäten, die in diesem Abschnitt vom Berufswahlpass eingetragen oder als Bescheinigung eingelegt werden, auch eine Menge über die sogenannten Soft Skills aus – für viele Betriebe mitentscheidend bei der Azubiwahl. Wer zum Beispiel mal Klassensprecher war, zeigt, dass er Verantwortung übernimmt.


Berufswahlpass: Praktische Hilfe über die Berufswahl hinaus

Der Abschnitt „Hilfen zur Lebensplanung“ im Berufswahlpass kümmert sich etwas allgemeiner um die Ordnung in der Lebensplanung. So gibt es hier Infos über erste Versicherungen oder andere wichtige Themen, die nun zum ersten Mal anstehen.

Durch den Berufswahlpass kann man also eine Menge über sich lernen und hat wichtige Infos für den Start ins Berufsleben immer parat. Darum hilft der Berufswahlpass auch zum Schreiben der Bewerbungen und die dafür benötigten Nachweise hat man dann gleich im Ordner.

Den Berufswahlpass bekommt man übrigens am einfachsten über die Schule. Oft wird dann in der Schule auch mit dem Berufswahlpass gearbeitet und gemeinsam der Ringordner mit Leben gefüllt.