Handwerk mit Zukunft

Handwerk: Ausbildung mit Zukunftsperspektive

Die Entscheidung ist gefallen: Es soll beruflich ins Handwerk gehen. Aber wie schnell bekommt man einen Ausbildungsplatz? Was kommt nachder Ausbildung? Und wie ist es eigentlich später um die beruflichen Chancen bestellt?

Handwerk mit Zukunft

Soweit man das heute noch sagen kann, ist das Handwerk wohl einer der sichersten Branchen. Denn gute Handwerker werden immer gebraucht. Wer also eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk vorweisen kann, hat viele Möglichkeiten einen Job zu finden. Und mit dem Gesellenbrief kann später der Meister draufgesetzt werden. Mit dem Meisterbrief ist nicht nur eine Angestelltenkarriere möglich, sondern damit kann vor allem der Schritt in die Selbstständigkeit im Handwerk gewagt werden.


Ausbildung und Gesellenbrief im Handwerk

Junge Menschen mit einem Haupt- oder Realschulabschluss machen nach wie vor einen großen Teil der Auszubildenden im Handwerk aus. Aber auch für Abiturienten werden handwerkliche Berufe immer attraktiver. Viele Betriebe suchen ihre Azubis aber nicht nur nach guten Noten aus, sondern auch nach der Persönlichkeit.

Am Ende der Ausbildung legt man schließlich die Gesellenprüfung ab. Ist die einmal in der Tasche, steht dem Berufseinstieg nichts mehr im Weg. Auch wenn man vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wird, ist der Gesellenbrief Wegbereiter für die berufliche Zukunft im Handwerk.


Meisterprüfung im Handwerk

Nach drei Jahren als Angestellter im Handwerk kann dann richtig durchgestartet werden. Denn nach diesen drei Jahren Berufserfahrung besteht die Möglichkeit, die Meisterprüfung abzulegen. Diese Zusatzqualifikation bedeutet natürlich Zusatzarbeit und viel lernen. Hat man sie aber in der Tasche, kann es beruflich die Karriereleiter weiter hinauf gehen. Denn der Meisterbrief ist nicht nur die Bescheinigung für die fachlichen Kenntnisse und Kompetenz, sondern ist bei Kunden und Arbeitgeber hoch angesehen.

Und noch einen Vorteil hat der Meisterbrief: Er ist Sprungbrett in die Selbstständigkeit. Denn wer ihn besitzt, verfügt über das fachliche, betriebswirtschaftliche und pädagogische Know-how, einen Betrieb im Handwerk selbstständig zu führen, als Führungskraft besondere Aufgaben zu übernehmen und Lehrlinge auszubilden. Außerdem ist er in einigen Bundesländern dem Abitur gleichgestellt und eröffnet die Möglichkeit ein Studium aufzunehmen.

Selbstständigkeit im Handwerk

Wer im Handwerk arbeitet hat mit dem Ablegen der Meisterprüfung die Möglichkeit, sich selbständig zu machen und einen eigenen Betrieb aufzubauen. Sein eigener Chef, davon träumen viele. Im Handwerk kann man das gut realisieren. Tatsächlich sind fast drei Viertel der Existenzgründer im Handwerk nach fünf Jahren selbstständiger Tätigkeit immer noch auf dem Markt. Damit behaupten sie sich besser, öfter und länger als Existenzgründer in anderen Wirtschaftsbereichen.

Weitere Themen