Ausbildung im Handwerk

Ausbildung im Handwerk

Es soll beruflich ins Handwerk gehen? Dann gibt es viel zu entscheiden! Denn handwerkliche Berufe gibt es in vielen Branchen, die sehr unterschiedlich sind. Da heißt es genau überlegen, was am besten zu den persönlichen Fähigkeiten passt.

Ausbildung im Handwerk

Aber keine Sorge! So schwer ist es nicht, den richtigen Beruf im Handwerk zu finden. Denn wer genau arbeiten kann und noch etwas handwerkliches Geschick mitbringt, hat schon einmal einen guten Start in der Ausbildung. Dann kommt es nur noch auf die persönlichen Interessen an. Schon immer gern mit Holz gearbeitet? Dann ist vielleicht eine Ausbildung zum Tischler die richtige Wahl. Oder oft zu Hause an Papas Auto gebastelt? Dann könnte Mechaniker ein guter Tipp sein.

Insgesamt gibt es rund 150 Ausbildungsberufe, die dem Handwerk zugordnet sind. Da ist die Auswahl natürlich groß. Laut Handwerkskammer gibt es in folgenden Branchen handwerkliche Berufe: Im Bau, Holz, Metall und Elektro, Bekleidung, Nahrung, Gesundheit und Glas und Papier. Die meisten Ausbildungen sind dual angelegt und gehen zwei bis drei Jahre. Hier ein kleiner Überblick über die beiden Bekanntesten Branchen im Handwerk:


Ausbildung im Handwerk: Metalltechnik

Die Metalltechnik kann in zwei Bereiche eingeteilt werden: Industrielle und Handwerkliche Metallberufe. Ersteres umfasst Berufsbilder wie zum Beispiel Werkzeugmechaniker, Anlagenmechaniker und Industriemechaniker, die gemeinsame Kernqualifikationen haben. Die handwerklichen Metallberufe teilen sich in drei weitere Bereiche: Feinwerktechnik, Installations- und Metallbautechnik und Fahrzeugtechnik.

Innerhalb der jeweiligen Ausbildung gibt es oft noch weitere Differenzierungsmöglichkeiten. Bei einer Ausbildung zum Fluggerätmechaniker können sich die Auszubildenden beispielsweise in die Richtungen Triebwerkstechnik, Instandhaltungstechnik oder Fertigungstechnik spezialisieren.

Ausbildung im Handwerk mit Holz

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der auch heute noch eine wichtige Rolle spielt. Besonders beim Innenausbau findet er immer noch starke Verwendung. Handwerkliche Berufe mit Holz beschäftigen sich mit dem Herstellen und Zusammenbauen von Teilen, genauso wie das Behandeln von Oberflächen mit unterschiedlichen Methoden. Immer häufiger finden sich aber auch andere Werkstoffe, wie Kunststoffe und Verbundstoffe in diesem Handwerk.

Das wohl wichtigste Berufsbild in diesem Bereich des Handwerks ist wohl das des Tischlers. Er fertigt Möbel an und baut Fenster, Türen und Treppen ein. Zu den Inhalten der Ausbildung gehört entsprechend das Anfertigen und Lesen von Skizzen, sowie das Bearbeiten des Werkstoffes aber auch Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.


Voraussetzungen für eine Ausbildung im Handwerk

Rechtlich ist für die meisten Ausbildungen im Handwerk kein bestimmter Abschluss vorgesehen. Dennoch bevorzugen viele Betriebe eine schulische Vorbildung. Mit Abitur hat man natürlich die besten Chancen aber Haupt- und Realschulabschluss reichen auch, um im Handwerk einen Ausbildungsplatz zu finden. Noten sind dabei sicher auch wichtig, trotzdem entscheiden viele Betriebe aber eher nach dem Persönlichkeitsbild des angehenden Azubi.

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