Trends in der Gastronomie und im Tourismus

Am Nerv der Zeit

Gastronomie und Tourismus sind oft ein hartes Pflaster. Denn sie sind stark von den Launen der Gäste abhängig. Da ist es besonders wichtig Trends früh zu erkennen und sich den Wünschen der Kunden anzupassen.

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Auch wenn man noch Azubi ist, kann es nicht schaden über die neusten Trends in Gastronomie, Hotellerie und Tourismus auf dem Laufenden zu bleiben. Besonders wenn man in modernen Unternehmen arbeitet, kann man leicht Punkte beim Chef sammeln, wenn man mit Begriffen wie Ethno Food oder Best Agers etwas anfangen kann. Und wenn man später einmal in die Selbstständigkeit will, kann man sich schnell einen Vorteil verschaffen, wenn man um die aktuellen Trends in Gastronomie und Tourismus weiß.

Die beste Adresse, um auf dem Laufenden zu bleiben, ist der Bundesverband für Gastronomie und Hotellerie, der Dehoga. Hier werden nicht nur die aktuellen Statistiken für Marktlage und Ausbildungsplätzen veröffentlicht, sondern auch die neusten Trends der Branche bekannt gegeben.


Wellness und Ethno Food als Trends

Nach der Fast Food Welle soll es jetzt wieder etwas gesünder zugehen. Das zumindest wünschen sich laut Dehoga die Gäste. Gesunde leichte Kost im Gastronomie-Bereich und Wellness-Angebote in der Hotellerie liegen demnach voll im Trend. Mehr Zeit dafür lassen sich die Kunden trotzdem nicht. Die Zauberformel für Zukunftskonzepte heißt hier: frisch, schnell, schön.

Neben gesunder, leichter Kost sind kulinarische Weltreisen immer noch starke Trends. Hier hat sich der Begriff Ethno Food eingebürgert. Er steht für leichte Küche á la Asien, India und TexMex, denn in kaum einem anderen Land sind die Gäste der Gastronomie und des Tourismus so aufgeschlossen gegenüber anderen Esskulturen, wie in Deutschland.

Back to the Roots

Parallel stellt der Dehoga aber auch Trends zu den deutschen Perlen in Tourismus und Gastronomie fest. Nord- und Ostsee machen demnach dem Mittelmeer Konkurrenz und auch beim Essen heißt es wieder ‚Back to the Roots‘. Die Gerichte der Kindheit werden von vielen Gästen neu entdeckt und auch die jüngere Generation entdeckt den Charme der deutschen Küche.


Best Agers

Nicht nur in der Politik wird dieses Thema immer wichtiger: der demographische Wandel. Auch Tourismus und Gastronomie sollen dem Rechnung tragen, so der Dehoga. Denn die Zielgruppe der ‚Best Agers‘, mit der die über 50-Jährigen und vor allem die Ü-60er gemeint sind, verfügen über große Finanzmittel. Und wer im Ruhestand ist, hat auch Zeit, dieses Geld für schöne Dinge auszugeben. Deshalb hat sich die Tourismusbranche bereits auf spezielle Angebote für diese Altersgruppe eingestellt. Zu den Trends gehört dabei ist, die ‚Best Agers‘ nicht auf Grund ihres Alters zu locken, sondern auf ihre Interessen einzugehen.

Laut Dehoga wird das Segment der ‚Best Agers‘ neben dem Wellness-Bereich einer der größten Trends in Tourismus und Gastronomie werden.

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