Kosmetik Ausbildungen

Kosmetik – gut aussehen als Beruf

Wer einen Blick für gutes Aussehen hat, wird sich in dieser Branche wohlfühlen: Eine Ausbildung im Bereich Kosmetik braucht aber auch Stilsicherheit und Kreativität. Die schönen Berufe sind dabei längst nicht mehr reine Frauensache.

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Kosmetik ist so alt, wie die Menschheit selbst. Denn sie zielt darauf ab, den Körper zu pflegen und zu verschönern oder körperliche Makel zu verdecken. Das wurde auch schon zu frühesten Menschheitszeiten erkannt und eingesetzt. Seitdem hat sich in der kosmetischen Welt natürlich viel verändert – bei der Kosmetik selbst als auch ihren Anwendern. Die Grenzen zum Wellness- und Gesundheitsbereich sind dabei fließend. War Kosmetik früher eher ein Prestigesymbol, so ist sie heute quasi allen zugänglich. Entsprechend groß sind Nachfrage und die Möglichkeiten einer Ausbildung.


Staatlich anerkannte Kosmetik-Ausbildungen

Obwohl Kosmetik eigentlich ein sehr breites Feld mit vielen Spezialisierungsmöglichkeiten ist, gibt es nur wenige staatlich anerkannte Ausbildungen. Dazu gehören die Ausbildungen zum Kosmetiker, zum Friseur oder zum Masseur und medizinischen Bademeister. Schon hier gehen die Aufgaben weit auseinander. Während ein Kosmetiker sich der Gesichts- aber auch der Ganzkörperbehandlung widmet, kümmert sich ein Friseur speziell um die Haare der Kunden. Die Aufgaben eines Masseurs und medizinischen Bademeisters gehen hingegen eher in die gesundheitliche Richtung der Kosmetik.


Spezielle und Sonderberufe im Bereich Kosmetik

Neben den klassischen Berufen gibt es in der Kosmetik aber auch viele Sonderberufe, die oft einem aktuellen Trend entspringen und nicht als bundeseinheitlich geregelte Ausbildung angeboten werden. Die staatlich anerkannten Berufe wie Friseur oder Kosmetiker sind aber meist Grundlage für eine Weiterbildung oder Spezialisierung. Dazu gehören zum Beispiel der Farb-, Stil- und Imageberater, Nageldesigner oder Piercer und Tätowierer.

Kosmetik: Nicht nur für Frauen

Obwohl Kosmetik in früheren Kulturen auch für Männer zugänglich war, war es hierzulande langezeit verpönt, wenn Männer sich über das Rasieren hinaus für Kosmetik interessierten. Das hat sich verändert und ein neuer Trend wird sichtbar. So gibt es immer mehr Kosmetikprodukte auch speziell für Probleme und Bedürfnisse der Männer. Angefangen bei den Haarwuchsmitteln bis hin zu glanzlosem Lippenbalsam und Anti-Aging-Produkten.

Ähnlich sieht es auch in der Berufswelt aus. So ist der Prozentsatz männlicher Auszubildender in den letzten Jahren gestiegen und der Berufswunsch Friseur ist für Männer nicht mehr mit Vorurteilen belastet.

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